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PSALM 32

Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist! Wohl dem Menschen, dem der Herr die Schuld nicht zurechnet, in dessen Geist kein Trug ist!

Denn als ich es wollte verschweigen, verschmachteten meine Gebeine durch mein tägliches Klagen. Denn deine Hand lag Tag und Nacht schwer auf mir, dass mein Saft vertrocknete, wie es im Sommer dürre wird.

Darum bekannte ich dir meine Sünde und meine Schuld verhehlte ich nicht. Ich sprach: Ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen. Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde.

Deshalb werden alle Heiligen zu dir beten zur Zeit der Angst. Darum, wenn große Wasserfluten kommen, werden sie nicht an sie gelangen. Du bist mein Schirm, du wirst mich vor Angst behüten, dass ich errettet gar fröhlich rühmen kann.

Freuet euch des Herrn und seid fröhlich, ihr Gerechten, und jauchzet, alle ihr Frommen!

Psalm 62,7

Gott ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht wanken werde.

Hebräer 12, 12-13

Stärkt die müden Hände und die wankenden Knie und tut sichere Schritte mit euren Füßen.

LIED aus dem EG Nr. 99

Gott hat das erste Wort, es schuf aus Nichts die Welten und wird allmächtig gelten und gehn von Ort zu Ort.

Gott hat das erste Wort. Eh wir zum Leben kamen, rief er uns schon beim Namen und ruft uns fort und fort.

Gott hat das letzte Wort, das Wort in dem Gerichte am Ziel der Weltgeschichte, dann an der Zeiten Bord.

Gott hat das letzte Wort. Er wird es neu uns sagen, dereinst nach diesen Tagen, im ewigen Lichte dort.

Gott steht am Anbeginn, und er wird alles enden. In seinen starken Händen liegt Ursprung, Ziel und Sinn.

GEBET /Manuel Seibel

In Gottes Händen leben wir geborgen, bei Ihm allein sind Kraft und Sicherheit. Durch Ihn bekommen wir bei allen Sorgen die rechte Hilfe und auch Trost im Leid. An guten Tagen und in schweren Proben geht unser Blick vertrauensvoll nach oben.

Mit fürsorglicher Liebe trägt der Vater durch jeden noch so schweren, neuen Tag. Ermutigt durch den göttlichen Berater, erleben wir, was Er zu tun vermag. Selbst in den Nöten langer, schwerer Proben geht unser Blick vertrauensvoll nach oben.

Und wenn wir Wohlergehen hier genießen, weil Gott in Gnade uns so reich beschenkt, wenn Segensströme mächtig zu uns fließen, dann wissen wir: Nur ER hat das gelenkt! Auch dann, wenn wir den treuen Vater loben, geht unser Blick vertrauensvoll nach oben.

Geduldig warten wir auf Jesu Kommen. Welch eine Freude wird das für uns sein! Im Vaterhaus, bei Christus, aufgenommen, sind wir in Ewigkeit verherrlicht Sein. Bis wir zu Ihm, dem Morgenstern erhoben, geht unser Blick vertrauensvoll nach oben.

VATER UNSER

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit, Amen.

SEGEN

Du Gott der Anfänge, segne uns, wenn wir deinen Ruf hören. Wenn deine Stimme uns lockt zu Aufbruch und Neubeginn. Du Gott der Anfänge, behüte uns, wenn wir loslassen und Abschied nehmen. Du Gott der Anfänge, lass dein Gesicht leuchten über uns, wenn wir in Vertrauen und Zuversicht einen neuen Schritt wagen. Amen.